Nudelstrudel in orange

Inspiriert vom Ofen-Pastastrudel habe ich mich heute an einen Nudelstrudel gemacht und ich kann jetzt schon sagen: Er war lecker!

Zunächst habe ich einen Nudelteig hergestellt. Mehl:Wasser = 2:1 (in diesem Fall habe ich 200g Dinkelmehl mit 100ml Wasser gemischt). Gefärbt habe ich mit etwas Tomatenmark. Den Teig gut druchkneten, damit er sich später leichter ausrollen lässt.

Nudelteig

Nachdem der Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt war, habe ich ihn mit Tomatenmark bestrichen und darauf Salz und Pfeffer verteilt. – Wer weniger faul ist als ich, mischt das Tomatenmark natürlich vorher mit Salz und Pfeffer… Nicht vergessen: 1 Prise Zucker! Darauf etwas Schnittlauch verteilen.

belegter Nudelteig
Anschließend habe ich eine Mischung aus einem Becher Schmand, etwas Sahne, einem Bund in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln und etwas geriebenem Käse, die ich mit Knoblauchpfeffer, Salz, Muskat und etwas Oregano gewürzt hatte, ebenfalls auf dem Teig verteilt und zusätzlich auch noch Schinkenwürfel. Während ich das alles gemacht habe, wurde einer in Scheiben geschnittenen Tomate per Salz das Wasser entzogen. Die Tomatenscheiben gut abtupfen und ebenfalls auf den Teig geben.

belegter Nudelteig 2

Anschließend aufrollen und in den Ofenzauberer geben. Etwas Sahne mit Salz, Pfeffer und Petersilie mischen und über den Strudel geben.

Nudelstrudel im Ofenzauberer
Bei 180°C im vorgeheizten Backofen ca. 40min. backen. – Guten Appetit!

fertiger NUdelstrudel im Ofenzauberer angeschnittener Nudelstrudel
Dazu eignet sich perfekt ein kleiner Salat.

Variationen:
Gefüllt werden kann der Nudelstrudel natürlich nach Herzenslust, z.B. mit Lachs und Spinat, verschiedenen Gemüsen, Pilzen mit Zwiebeln und Knoblauch… Den Ideen sind da wahrlich keine Grenzen gesetzt. – Auch süße Variationen kann ich mir vorstellen, z.B. mit Obst und drüber dann eine leckere und fix selbst gemachte Vanillesoße.

Anmerkungen:
Den Nudelteig selbst zu machen und auszurollen dürfte wesentlich günstiger sein, als ihn zu kaufen. Zudem geht es wirklich schneller, als man meint und das Essen wird noch mehr geschätzt. Perfekt also.
Jedes Gericht, das Tomaten enthält, sollte zusätzlich auch eine Prise Zucker enthalten. So wird alles gut abgerundet und schmeckt noch einen Hauch besser.

Aprikosentraum

Angelehnt an dieses Rezept habe ich meinen eigenen kleinen, leckeren, fluffigen Aprikosentraum kreiert.
In Ermangelung frischen Zitronensafts und Lemon Curds, griff ich einfach zu dem, was gerade im Haus war: Orangenlimo und Aprikosenmarmelade. Von letzterer kann man ruhig ordentlich mehr als im Rezept angegeben  nehmen, bloß nicht geizen! Außerdem habe ich das Weizenmehl durch 100g Dinkel- und 50g Weizenmehl ersetzt. Alles schön rühren, wie sich das gehört für einen Rührkuchen, ab in den Ofenzauberer  und dann ist dieser leckere Kuchen auch ganz fix fertig und eignet sich perfekt für Gäste, die sich kurzfristig ankündigen.
Viel Spaß beim Nachmachen!

Aprikosentraum

Der Begriff „Tarte“ aus dem Originalrezept ist meines Erachtens ein wenig irreführend, deswegen ist es auch ein Aprikosentraum und keine feine Aprikosentarte geworden.

Immer wieder sonntags…

…gibt es einen Hefezopf. – Nun gut, nicht jeden Sonntag, aber ich arbeite daran… Das Rezept, das ich auf chefkoch.de gefunden habe, ist einfach himmlisch: Der Zopf wird so fluffig und lecker, da will man keinen gekauften mehr. – Und mit dem Zauberstein gelingt es Dank der tollen Eigenschaften des Materials noch besser. Was mir außerdem gefällt: Im Gegensatz zu vielen anderen Rezepten wird nicht so viel Hefe verwendet und außerdem mit Honig gesüßt und zwar so, dass es genau richtig ist – weder zu süß, noch zu hefig. Perfekt also!

Hefe und Milch werden mit dem Honig direkt im Mehl (ich nehme Dinkelmehl) vermengt und dann ein wenig in Ruhe gelassen.

nach dem 1. Gehen

Danach folgt das intensive Durchkneten. Hefeteig sollte immer ca. 7-10 Minuten geknetet werden – perfekt für die Muckis! (Jedenfalls für diejenigen, die auf technische Hilfsmittel verzichten… 😉 ). Weitere 20 Minuten ruhen lassen.

und jetzt 20 Minuten gehen lassen

Und anschließend aufteilen und flechten – am besten von der Mitte aus. Mit Ei und Milch bestreichen – für eine schöne Färbung – und nochmal 10 Minuten ruhen lassen.

geteilt

Danach ab in den Ofen für 20-30 Minuten.

geflochten

Guten Appetit!

fluffig, lecker Anschnitt

Insgesamt muss man sich zwar viel kümmern und einige Zeit einplanen, das lohnt sich aber auf jeden Fall!

Der Zopf eignet sich auch perfekt als Mitbringsel für den nächsten Kaffeeklatschs.

Wochenendrezept: Faltenbrot

Ich liebe Knoblauch. Der Geruch, der Geschmack – einfach herrlich! Und gesund ist er auch noch! Aber: Auch das beste Mittel für Misanthropen, um sich auch noch den letzten Menschen vom Hals zu schaffen… Damit es gar nicht erst soweit kommt, gibt es dieses Rezept am Wochenende. Gefunden habe ich es auf chefkoch.de (im Prinzip handelt es sich um einen mit Knoblauchbutter bestrichenen und zu einer Hexentreppe gefalteten Pizzateig), zubereitet ohne Thermomix, dafür aber in der klassischen Ofenhexe von The Pampered Chef (dafür kann man ruhigen Gewissens das doppelte Rezept zubereiten). Und herausgekommen ist das:

Faltenbrot

Jetzt nur noch mundgerechte Stücke abzupfen und: Guten Appetit!

Das Brot eignet sich perfekt als kleines Mitbringsel oder als Beilage zum Grillen – und kann unter der Woche natürlich auch mit allen möglichen Kräutern zubereitet werden.

schnelle Couscouspfanne

Hallihallo ihr Lieben!

Manchmal muss / soll es schnell gehen: Keine Zeit, keine Lust, kein was-auch-immer zum Kochen.
Also, lasst uns gleich loslegen.

Ihr braucht (für 1-2 Personen):

etwas Couscous (ich habe einen halben tiefen Teller voll genommen)
heißes Wasser
Öl / Butter / Margarine
eine Paprika (in mundgerechten Stücken)
ein bis zwei Karotten (in mundgerechten Stücken)
einen halben Apfel (in mundgerechten Stücken)
eine Knoblauchzehe
etwas geriebenen Käse (z.B. Edamer und Parmesan)
ein bis zwei EL gehackte Petersilie
einen TL Kräuterwürze
etwas Cumin

Und so geht’s:
Couscous mit Wasser aufgießen und einige Minuten quellen lassen (bei Bedarf nochmal Wasser nachgießen)
Paprika und Karotten im heißen Fett scharf anbraten (so, dass das Paprikaaroma sich so richtige herrlich in der Küche verteilt). Die Temeperatur dann herunterregeln und das Couscous dazugeben. Alles ein bisschen vor sich hin schmoren lassen (z.B. so lange, bis man die Wohnung gefegt hat). Zwischendurch mal umrühren und evtl. etwas Fett nachgeben. Mit wenig Kräuterwürze würzen.
Die Apfelstücke unterrühren. – Ab jetzt sollte das Ganze nicht mehr allzu lang auf dem Herd verweilen, damit die Äpfel nicht matschig werden.
Eine Knoblauchzehe über der Pfanne auspressen, Petersilie dazugeben, Cumin ebenfalls und umrühren. Dann den geriebenen Käse über die Couscouspfanne streuen. Nochmal kurz warten, umrühren, servieren.

Und so sieht’s aus:

CIMG5813

Guten Appetit!

Alternativen:

statt Kräuterwürze
Couscous in heißer Brühe quellen lassen
Würzen mit Salz, Pfeffer, …

statt Apfel
Mandarinen
Pfirsich
Birne
Pilze
Mais

statt Couscous
Reis

statt Käse
nichts

Anmerkungen:
Viele meinen, Knoblauch entfalte beim Pressen nicht sein ganzes Aroma. Dem kann ich so nicht zustimmen, denn ich erlebe es genau anders herum: Sobald ich eine Zehe presse, strömt mir der wunderbare Geruch in die Nase und auch das Essen schmeckt absolut phantastisch nach Knoblauch. – Bei anderen Zubereitungsarten empfinde ich das nicht so.

Käse reiben. Ja, ich bin eine Verfechterin des Käse selber Reibens. Zum einen geht es wirklich fix und meine Microplane-Reibe ist in Null Komma nichts gereinigt. Zum anderen ist es einfach günstiger und ich muss mich nicht mit noch mehr Zusatzstoffen herumschlagen.