Das Duell

Endlich! In diesem Jahr hat es sich ganz schön hingezogen, bis wir das erste Mal Spargel auf dem Tisch hatten. – Heute war der große Tag.

Es ging ein wenig ungwöhnlich zu in der Küche: Spargel und Frikadellen aus Kochtopf und Pfanne vs. Spargel und Frikadellen auf und in den Steinen zubereitet.
Das Duell ließ sich sehen und ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen, es mal selbst zu probieren!

Zunächst ist alles wie gehabt: Spargel schälen, Frikadellen zubereiten (vegetarische funktionieren natürlich ebensogut!).
Und dann startet das Duell:

Die eine Hälfte des Spargels wird in kochendes Salzwasser gegeben (so kannte ich Spargel bisher nur) und die Frikadellen in eine Pfanne mit heißem Fett. Die andere Hälfte des Spargels kommt in die vorbereitete Ofenhexe (je nach Bedarf leicht mit dem Ölsprüher einsprühen, die Spargelschalen waschen und tropfnass in die Ofenhexe geben). Spargel roh Ofenhexe

Die Frikadellen werden auf den Zauberstein gelegt (evtl. den Stein ebenfalls leicht fetten) und anschließend von oben leicht mit dem Ölsprüher eingesprüht.

Frikadellen roh Zauberstein

Der Zauberstein fungiert bei dieser Variante nicht nur als „Garstation“ für die Frikadellen, sondern auch als Deckel für die Ofenhexe, indem er direkt auf diese gelegt wird.

doppelstöckiges Garen (Ofenhexe und Zauberstein)

Beides in den vorgeheizten Ofen (bei mir reichten 225°C) und dann genauso lange im Ofen lassen, wie man auch die anderen Dinge auf dem Herd hat (ca. 30 Minuten).

Et voilà:

Frikadellen gar Zauberstein Spargel gar Ofenhexe

Der Vergleich mit der „herkömmlichen“ Garmethode hat mich umgehauen. Ich möchte meinen Spargel nie wieder danders zubereiten. Der Geschmack ist einfach großartig! Und zusätzlich bleibt mehr Zeit. – Einzig die Kartoffeln müssen noch auf dem Herd kochen. Um Spargel und Frikadellen muss ich mich in Zukunft nicht mehr kümmern: Kein versehentliches Überkochen, kein Wenden, keine Fettspritzer.

Lauch-Pilz-Reis

Das heutige Gericht ist bewusst simpel gehalten. – So geht alles etwas schneller. – Gut, wenn der Hunger groß ist…

Zutaten (für zwei Portionen):

– 1 TL Pflanzenöl (nicht kaltgepresst)
– 1/2 Stange Lauch
– ca. 200g frische Champignons
– etwas heißes Wasser
– ca. 100g Hirtenkäse
– Gewürze, Kräuter
– Sesam nach Geschmack
– eine Tasse Reis

Zubereitung:
Reis kochen. Nebenbei den Lauch putzen und in Ringe schneiden, die Champignons ebenfalls putzen und in Hälften schneiden. In einer Pfanne mit 1 TL Öl anbraten. Etwas heißes Wasser angießen und alles auf kleiner Stufe schmoren. Kurz bevor der Reis fertig ist, würzen (z.B. mit Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum, Kreuzkümmel, Petersilie, Schnittlauch), etwas Sesam und den in Würfel geschnittenen Hirtenkäse dazugeben. Anschließend den Reis unterrühren. Fertig. (Das alles dauert in etwa 20 Minuten – es sei denn, man mag Matschereis, dann länger… ).
Guten Appetit!

ImageWenn es etwas mehr sein darf:
Natürlich gibt es auch hier wieder die unterschiedlichsten Variationsmöglichkeiten. Wer es gerne etwas frischer mag, gibt am Schluss ein Stück einer klein geschnittenen Salatgurke oder Tomaten hinzu. Von anfang an mit in die Pfanne kann eine in Scheiben geschnittene Möhre. Für noch mehr Cremigkeit bietet sich eine Mischung aus Schmand und Tomatenmark an. In diesem Fall werden Kräuter und Gewürze unter die Mischung gerührt. Und, für Käseliebhaber, am Ende einfach noch etwas Käse nach Wahl über alles reiben.

 

Apfeltaschen

Auf Wunsch meines Freundes („Kannst du nicht noch was backen oder so?“) habe ich mich kurzerhand entschieden, Apfeltaschen zu machen. – Was soll ich sagen: Einfach, lecker – und schnell. Was will man mehr? Angelehnt habe ich mich an dieses Rezept.

Zutaten (für 5 Stück):
– 1,5 Äpfel in kleinen Stücken
– etwas Kokosöl
– 1 EL Honig
– 1 TL Zimt
– 1 TL Muskat (gerieben)
– 1 Pck. Blätterteig

Den Ofen auf 180° vorheizen.
Den Honig ganz kurz erwärmen, sodass er flüssig (und nicht zähflüssig) ist und mit den Gewürzen mischen. Kurz ziehen lassen. Dann mit den Apfelstücken vermischen.
Den Blätterteig in fünf Streifen schneiden. Das Kokosöl erwärmen, sodass es flüssig wird (wird es erst ab – ich glaube – 25° – nicht gerade meine Zimmertemperatur…) und die Blätterteigstreifen damit bestreichen. Die marinierten Äpfel auf eine Hälfte jedes Streifens geben. Streifen umklappen, Seiten festdrücken. Jetzt auf dem Zauberstein oder einem Backblech in den Ofen geben und ca. 50 Minuten backen.

Et voilà:

Apfeltaschen

Variationsmöglichkeiten:
Gewürze:
etwas Vanille dazugeben
Früchte:
Birnen, Pflaumen, Kirschen, Erdbeeren (mir schmecken die allerdings nur frisch oder als Marmelade…)

Kurz aufgewärmt (Brötchenaufsatz am Toaster) haben sie am nächsten Morgen auch noch zum Frühstück geschmeckt. 🙂

Veganes Chili

Seit einiger Zeit hatte ich so richtig Lust auf Chili – nur irgendwie nicht auf Fleisch – also gab es veganes oder auch Linsenchili aus dem Rockcrock 🙂 Lecker!

Zutaten:
– 2 Zwiebeln, klein geschnitten
– ca. 200g Tellerlinsen (evtl. vor dem Kochen einweichen)
– 1 Dose Chilibohnen
– 1 Dose Mais
– 1 Dose Pilze (frische sind selbstverständlich noch besser)
– 500g passierte Tomaten
– 1 Prise Zucker
– Salz
– Pfeffer
– Chilipulver
– Cumin (für den exotischen Hauch…)

Zubereitung:
Zwiebeln bei hoher Hitze anbraten. Alle anderen Zutaten hinzugeben, gut würzen und ca. 30 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen (der Rockcrok speichert die Hitze so unglaublich gut, dass es auch auf sehr niedriger Stufe immer noch brodelt im Topf. – Ganz phantastisch! – Und, sowieso immer: die letzten Minuten den Herd einfach ganz ausschalten). Zwischendurch immer mal wieder umrühren und bei Bedarf etwas (heißes) Wasser dazugeben.

Guten Appetit!

veganes Chili

Es sind viele Gemüsevariationen denkbar, einfach mal probieren. Spontan fallen mir ein: Möhren, Sellerie, Paprika, Kartoffeln…

Eine nicht vegane Variante: Ordentlich Käse über das fertige Chili reiben und ab damit unter den Grill.

Tipp: Alle Gerichte, die mit Tomate zubereitet werden, sollten auch eine Prise Zucker enthalten. – Das rundet den Geschmack besonders ab.

Reste…

…salat. Genau. Den kann man nämlich genauso gut aus Resten machen wie Auflauf – oder Eintopf. Und wer jetzt denkt – gemäß der alten Werbung – „Salat, Salat, immer nur Salat“ dem sei versichert: Salat ist genauso variantenreich wie alles andere auch – und lecker! – und ein Sattmacher!

Was ich noch so da hatte:

– Reste Rucola
– Reste Blattsalat
– vier Cocktailtomaten
– eine Dose Pilze
– Edamer
– Parmesan
– Sesam
– Sonnenblumenkerne
– einen halben Apfel
– Gewürze (Rosmarin, Basilikum, Oregano)
– Olivenöl
– Sojasauce
– ein Ei

Alles waschen, klein schneiden, vermischen – und dann: Guten Appetit!

Restesalat

Datteln im Speckmantel

Heute ein Rezept, das so einfach ist und soooo gut schmeckt: Datteln im Speckmantel.

Ihr braucht:
Datteln ohne Stein
Frischkäse
Bacon

Und so geht’s:
Datteln zur Hälfte aufschneiden, mit Frischkäse füllen und mit je einer Scheibe Bacon umwickeln – für die etwas abgespecktere Variante (im wahrsten Sinne des Wortes… 😉 ) die Baconstreifen einfach der Länge nach halbieren. Auf dem Ofenzauberer nebeneinander legen und dann in den auf 200°C vorgeheizten Backofen geben (unterste Einschubleiste). Ich habe nach Sicht gearbeitet. Die Datteln dürften in etwa 20 Minuten im Ofen gewesen sein.

Und das beste: Sie schmecken sowohl warm als auch kalt.

Ich liebe diese kleinen Figurräuber. Perfektes Fingerfood und immer wieder eine Gaumenfreude.

Datteln im Speckmantel
Was man nicht tun sollte: Die Datteln über Nacht auf einem Teller liegen lassen und sich morgens das auf dem Teller getrocknete Fett ansehen. – Lasst sie lieber nochmal auf einem Küchenkrepp „abtropfen“. – So werden der großartige Geschmack und die grausame Realität nicht allzu stark miteinander konfrontiert…

Lachs im Gemüsebett

Eigentlich war heute doppelstöckiges Garen geplant – Lachs auf Gemüsebett mit Ofenkartoffeln. Bei der Zubereitung habe ich aber ziemlich schnell gemerkt, dass da doch etwas viel Gemüse war. – Deswegen gab es also „nur“ Lachs im Gemüsebett. (Viele werden dieses Gericht in Kombination mit Kartoffelecken vielleicht auch merkwürdig finden – näher liegen natürlich Reis und Nudeln…)

Zutaten:
Gemüse nach Belieben, Menge je nach PersonenzahlIch habe genommen:
– 2 Paprika
– 3 Zwiebeln
– 2 Knoblauchzehen
– eine gute handvoll Spinat
– eine Dose Mais
– eine Dose Champignons

2 Lachsfilets
eine handvoll Garnelen
etwas Käse
1 Becher saure Sahne
Gewürze nach Wahl (z.B. Dill, Knoblauchpfeffer, Salz, Rosmarin)
etwas Öl

Zubereitung:
Gemüse und Käse in mundgerechte Stücke schneiden, in der Ofenhexe vermischen, würzen, Saure Sahne dazu, nochmal durchmischen. Lachsfilets in das Gemüse legen, Garnelen auf das Gemüse und dann ab in den Ofen (~30 Minuten).*

Et voilà:

Lachs im Gemüsebett
*Um Gemüse richtig aufzuspalten, braucht man Fett. Die Form habe ich deshalb dünn eingesprüht, genauso wie die fertige Masse.

Nudelstrudel in orange

Inspiriert vom Ofen-Pastastrudel habe ich mich heute an einen Nudelstrudel gemacht und ich kann jetzt schon sagen: Er war lecker!

Zunächst habe ich einen Nudelteig hergestellt. Mehl:Wasser = 2:1 (in diesem Fall habe ich 200g Dinkelmehl mit 100ml Wasser gemischt). Gefärbt habe ich mit etwas Tomatenmark. Den Teig gut druchkneten, damit er sich später leichter ausrollen lässt.

Nudelteig

Nachdem der Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt war, habe ich ihn mit Tomatenmark bestrichen und darauf Salz und Pfeffer verteilt. – Wer weniger faul ist als ich, mischt das Tomatenmark natürlich vorher mit Salz und Pfeffer… Nicht vergessen: 1 Prise Zucker! Darauf etwas Schnittlauch verteilen.

belegter Nudelteig
Anschließend habe ich eine Mischung aus einem Becher Schmand, etwas Sahne, einem Bund in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln und etwas geriebenem Käse, die ich mit Knoblauchpfeffer, Salz, Muskat und etwas Oregano gewürzt hatte, ebenfalls auf dem Teig verteilt und zusätzlich auch noch Schinkenwürfel. Während ich das alles gemacht habe, wurde einer in Scheiben geschnittenen Tomate per Salz das Wasser entzogen. Die Tomatenscheiben gut abtupfen und ebenfalls auf den Teig geben.

belegter Nudelteig 2

Anschließend aufrollen und in den Ofenzauberer geben. Etwas Sahne mit Salz, Pfeffer und Petersilie mischen und über den Strudel geben.

Nudelstrudel im Ofenzauberer
Bei 180°C im vorgeheizten Backofen ca. 40min. backen. – Guten Appetit!

fertiger NUdelstrudel im Ofenzauberer angeschnittener Nudelstrudel
Dazu eignet sich perfekt ein kleiner Salat.

Variationen:
Gefüllt werden kann der Nudelstrudel natürlich nach Herzenslust, z.B. mit Lachs und Spinat, verschiedenen Gemüsen, Pilzen mit Zwiebeln und Knoblauch… Den Ideen sind da wahrlich keine Grenzen gesetzt. – Auch süße Variationen kann ich mir vorstellen, z.B. mit Obst und drüber dann eine leckere und fix selbst gemachte Vanillesoße.

Anmerkungen:
Den Nudelteig selbst zu machen und auszurollen dürfte wesentlich günstiger sein, als ihn zu kaufen. Zudem geht es wirklich schneller, als man meint und das Essen wird noch mehr geschätzt. Perfekt also.
Jedes Gericht, das Tomaten enthält, sollte zusätzlich auch eine Prise Zucker enthalten. So wird alles gut abgerundet und schmeckt noch einen Hauch besser.

Aprikosentraum

Angelehnt an dieses Rezept habe ich meinen eigenen kleinen, leckeren, fluffigen Aprikosentraum kreiert.
In Ermangelung frischen Zitronensafts und Lemon Curds, griff ich einfach zu dem, was gerade im Haus war: Orangenlimo und Aprikosenmarmelade. Von letzterer kann man ruhig ordentlich mehr als im Rezept angegeben  nehmen, bloß nicht geizen! Außerdem habe ich das Weizenmehl durch 100g Dinkel- und 50g Weizenmehl ersetzt. Alles schön rühren, wie sich das gehört für einen Rührkuchen, ab in den Ofenzauberer  und dann ist dieser leckere Kuchen auch ganz fix fertig und eignet sich perfekt für Gäste, die sich kurzfristig ankündigen.
Viel Spaß beim Nachmachen!

Aprikosentraum

Der Begriff „Tarte“ aus dem Originalrezept ist meines Erachtens ein wenig irreführend, deswegen ist es auch ein Aprikosentraum und keine feine Aprikosentarte geworden.

Immer wieder sonntags…

…gibt es einen Hefezopf. – Nun gut, nicht jeden Sonntag, aber ich arbeite daran… Das Rezept, das ich auf chefkoch.de gefunden habe, ist einfach himmlisch: Der Zopf wird so fluffig und lecker, da will man keinen gekauften mehr. – Und mit dem Zauberstein gelingt es Dank der tollen Eigenschaften des Materials noch besser. Was mir außerdem gefällt: Im Gegensatz zu vielen anderen Rezepten wird nicht so viel Hefe verwendet und außerdem mit Honig gesüßt und zwar so, dass es genau richtig ist – weder zu süß, noch zu hefig. Perfekt also!

Hefe und Milch werden mit dem Honig direkt im Mehl (ich nehme Dinkelmehl) vermengt und dann ein wenig in Ruhe gelassen.

nach dem 1. Gehen

Danach folgt das intensive Durchkneten. Hefeteig sollte immer ca. 7-10 Minuten geknetet werden – perfekt für die Muckis! (Jedenfalls für diejenigen, die auf technische Hilfsmittel verzichten… 😉 ). Weitere 20 Minuten ruhen lassen.

und jetzt 20 Minuten gehen lassen

Und anschließend aufteilen und flechten – am besten von der Mitte aus. Mit Ei und Milch bestreichen – für eine schöne Färbung – und nochmal 10 Minuten ruhen lassen.

geteilt

Danach ab in den Ofen für 20-30 Minuten.

geflochten

Guten Appetit!

fluffig, lecker Anschnitt

Insgesamt muss man sich zwar viel kümmern und einige Zeit einplanen, das lohnt sich aber auf jeden Fall!

Der Zopf eignet sich auch perfekt als Mitbringsel für den nächsten Kaffeeklatschs.