Apfeltaschen

Auf Wunsch meines Freundes („Kannst du nicht noch was backen oder so?“) habe ich mich kurzerhand entschieden, Apfeltaschen zu machen. – Was soll ich sagen: Einfach, lecker – und schnell. Was will man mehr? Angelehnt habe ich mich an dieses Rezept.

Zutaten (für 5 Stück):
– 1,5 Äpfel in kleinen Stücken
– etwas Kokosöl
– 1 EL Honig
– 1 TL Zimt
– 1 TL Muskat (gerieben)
– 1 Pck. Blätterteig

Den Ofen auf 180° vorheizen.
Den Honig ganz kurz erwärmen, sodass er flüssig (und nicht zähflüssig) ist und mit den Gewürzen mischen. Kurz ziehen lassen. Dann mit den Apfelstücken vermischen.
Den Blätterteig in fünf Streifen schneiden. Das Kokosöl erwärmen, sodass es flüssig wird (wird es erst ab – ich glaube – 25° – nicht gerade meine Zimmertemperatur…) und die Blätterteigstreifen damit bestreichen. Die marinierten Äpfel auf eine Hälfte jedes Streifens geben. Streifen umklappen, Seiten festdrücken. Jetzt auf dem Zauberstein oder einem Backblech in den Ofen geben und ca. 50 Minuten backen.

Et voilà:

Apfeltaschen

Variationsmöglichkeiten:
Gewürze:
etwas Vanille dazugeben
Früchte:
Birnen, Pflaumen, Kirschen, Erdbeeren (mir schmecken die allerdings nur frisch oder als Marmelade…)

Kurz aufgewärmt (Brötchenaufsatz am Toaster) haben sie am nächsten Morgen auch noch zum Frühstück geschmeckt. 🙂

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Nudelstrudel in orange

Inspiriert vom Ofen-Pastastrudel habe ich mich heute an einen Nudelstrudel gemacht und ich kann jetzt schon sagen: Er war lecker!

Zunächst habe ich einen Nudelteig hergestellt. Mehl:Wasser = 2:1 (in diesem Fall habe ich 200g Dinkelmehl mit 100ml Wasser gemischt). Gefärbt habe ich mit etwas Tomatenmark. Den Teig gut druchkneten, damit er sich später leichter ausrollen lässt.

Nudelteig

Nachdem der Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt war, habe ich ihn mit Tomatenmark bestrichen und darauf Salz und Pfeffer verteilt. – Wer weniger faul ist als ich, mischt das Tomatenmark natürlich vorher mit Salz und Pfeffer… Nicht vergessen: 1 Prise Zucker! Darauf etwas Schnittlauch verteilen.

belegter Nudelteig
Anschließend habe ich eine Mischung aus einem Becher Schmand, etwas Sahne, einem Bund in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln und etwas geriebenem Käse, die ich mit Knoblauchpfeffer, Salz, Muskat und etwas Oregano gewürzt hatte, ebenfalls auf dem Teig verteilt und zusätzlich auch noch Schinkenwürfel. Während ich das alles gemacht habe, wurde einer in Scheiben geschnittenen Tomate per Salz das Wasser entzogen. Die Tomatenscheiben gut abtupfen und ebenfalls auf den Teig geben.

belegter Nudelteig 2

Anschließend aufrollen und in den Ofenzauberer geben. Etwas Sahne mit Salz, Pfeffer und Petersilie mischen und über den Strudel geben.

Nudelstrudel im Ofenzauberer
Bei 180°C im vorgeheizten Backofen ca. 40min. backen. – Guten Appetit!

fertiger NUdelstrudel im Ofenzauberer angeschnittener Nudelstrudel
Dazu eignet sich perfekt ein kleiner Salat.

Variationen:
Gefüllt werden kann der Nudelstrudel natürlich nach Herzenslust, z.B. mit Lachs und Spinat, verschiedenen Gemüsen, Pilzen mit Zwiebeln und Knoblauch… Den Ideen sind da wahrlich keine Grenzen gesetzt. – Auch süße Variationen kann ich mir vorstellen, z.B. mit Obst und drüber dann eine leckere und fix selbst gemachte Vanillesoße.

Anmerkungen:
Den Nudelteig selbst zu machen und auszurollen dürfte wesentlich günstiger sein, als ihn zu kaufen. Zudem geht es wirklich schneller, als man meint und das Essen wird noch mehr geschätzt. Perfekt also.
Jedes Gericht, das Tomaten enthält, sollte zusätzlich auch eine Prise Zucker enthalten. So wird alles gut abgerundet und schmeckt noch einen Hauch besser.

Aprikosentraum

Angelehnt an dieses Rezept habe ich meinen eigenen kleinen, leckeren, fluffigen Aprikosentraum kreiert.
In Ermangelung frischen Zitronensafts und Lemon Curds, griff ich einfach zu dem, was gerade im Haus war: Orangenlimo und Aprikosenmarmelade. Von letzterer kann man ruhig ordentlich mehr als im Rezept angegeben  nehmen, bloß nicht geizen! Außerdem habe ich das Weizenmehl durch 100g Dinkel- und 50g Weizenmehl ersetzt. Alles schön rühren, wie sich das gehört für einen Rührkuchen, ab in den Ofenzauberer  und dann ist dieser leckere Kuchen auch ganz fix fertig und eignet sich perfekt für Gäste, die sich kurzfristig ankündigen.
Viel Spaß beim Nachmachen!

Aprikosentraum

Der Begriff „Tarte“ aus dem Originalrezept ist meines Erachtens ein wenig irreführend, deswegen ist es auch ein Aprikosentraum und keine feine Aprikosentarte geworden.

Immer wieder sonntags…

…gibt es einen Hefezopf. – Nun gut, nicht jeden Sonntag, aber ich arbeite daran… Das Rezept, das ich auf chefkoch.de gefunden habe, ist einfach himmlisch: Der Zopf wird so fluffig und lecker, da will man keinen gekauften mehr. – Und mit dem Zauberstein gelingt es Dank der tollen Eigenschaften des Materials noch besser. Was mir außerdem gefällt: Im Gegensatz zu vielen anderen Rezepten wird nicht so viel Hefe verwendet und außerdem mit Honig gesüßt und zwar so, dass es genau richtig ist – weder zu süß, noch zu hefig. Perfekt also!

Hefe und Milch werden mit dem Honig direkt im Mehl (ich nehme Dinkelmehl) vermengt und dann ein wenig in Ruhe gelassen.

nach dem 1. Gehen

Danach folgt das intensive Durchkneten. Hefeteig sollte immer ca. 7-10 Minuten geknetet werden – perfekt für die Muckis! (Jedenfalls für diejenigen, die auf technische Hilfsmittel verzichten… 😉 ). Weitere 20 Minuten ruhen lassen.

und jetzt 20 Minuten gehen lassen

Und anschließend aufteilen und flechten – am besten von der Mitte aus. Mit Ei und Milch bestreichen – für eine schöne Färbung – und nochmal 10 Minuten ruhen lassen.

geteilt

Danach ab in den Ofen für 20-30 Minuten.

geflochten

Guten Appetit!

fluffig, lecker Anschnitt

Insgesamt muss man sich zwar viel kümmern und einige Zeit einplanen, das lohnt sich aber auf jeden Fall!

Der Zopf eignet sich auch perfekt als Mitbringsel für den nächsten Kaffeeklatschs.